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2.2.4 Die moderne Physik
Die moderne Physik hat Anfang des 20. Jahrhundert,
das fixe Newtonsche Weltbild durch die Erkenntnisse der
Relativitätstheorie und der Quantenphysik aufgehoben.
Materie wird nicht mehr als statisch und passiv
angesehen, sondern als dynamisches aktives
„Energieknäuel“, das sich in ständigen Wandel befindet.
Die traditionellen Konzepte von Zeit und Raum, von
isolierten Objekten und von Ursache und Wirkung haben
Ihre Bedeutung verloren.
In der modernen Physik ist das Universum ein
dynamisches unteilbares Ganzes, das immer auch den
Beobachter essentiell mit einschließt.
Die Gemeinsamkeiten der modernen Physik und der
fernöstlichen Denkweise hat Fritjof Capra, Physiker,
Systemtheoretiker, Philosoph und Autor in seinem Buch
„das Tao der Physik“ sehr gut beschrieben. Sein Werk ist
durchzogen von dem Versuch, auf wissenschaftliche Art,
die cartesianische Trennung von Geist und Körper zu
überwinden und durch eine holistische Weltsicht zu
ersetzen.
Das Gesetz der Resonanz: Da wir Teil eines Ganzen
sind stehen wir in ständigem Austausch mit unserer
Umgebung |